Was kostet eine Wärmepumpe in Österreich?
Die kurze Antwort
Eine Wärmepumpe kostet in Österreich inklusive Einbau [ZAHL FEHLT]: Kostenspanne Luft/Wasser von bis [ZAHL FEHLT]: Kostenspanne Luft/Wasser bis Euro als Luft/Wasser-Gerät und [ZAHL FEHLT]: Kostenspanne Erdwärme von bis [ZAHL FEHLT]: Kostenspanne Erdwärme bis Euro als Erdwärmepumpe – diese Spannen enthält der vorliegende Report nicht. Die Bundesförderung betrug 2026 maximal 7.500 Euro plus bis zu 5.000 Euro Bohrbonus, gedeckelt auf 30 % der förderfähigen Kosten; diese Mittel sind seit 10. Juli 2026 vergeben.[8][10]Laut Infoblatt sind 2027 regulär bis zu 5.000 Euro für eine Wärmepumpe vorgesehen, gegebenenfalls plus 5.000 Euro Tiefenbohrungs-/Brunnenbonus und 2.500 Euro Solarbonus. Antragstellung ab 4. Jänner 2027; technische Kriterien und Budgetvorbehalt beachten.[13]
Kostenrahmen nach Bauart
Wie viel eine Wärmepumpe kostet, hängt vor allem an der Bauart: Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft, eine Erdwärmepumpe braucht zusätzlich eine Tiefenbohrung oder einen Brunnen. Der Heizungsmarkt-Report liefert dazu Marktanteile, aber keine Preise. Die Kostenspalten bleiben deshalb bewusst leer, bis geprüfte Werte vorliegen.
| Bauart | Marktanteil 2025 | Anschaffung inkl. Einbau | Bohrung / Brunnen |
|---|---|---|---|
| Luft/Wasser-Wärmepumpe | 84 % | [ZAHL FEHLT] | entfällt |
| Erdwärmepumpe (Sole/Wasser, Wasser/Wasser) | 14 % | [ZAHL FEHLT] | [ZAHL FEHLT] |
| Brauchwasser-Wärmepumpe | 9.483 Geräte (+4,3 %) | [ZAHL FEHLT] | entfällt |
Laufende Kosten (Strom, Wartung) pro Jahr: [ZAHL FEHLT] · Marktdaten laut bereitgestelltem Report; Förderung 2027 ergänzt anhand der fünf bereitgestellten Infoblätter (Version 10/2026). Nicht unabhängig verifiziert.
Was die Förderung 2026 abdeckte – und was für 2027 feststeht
Die Förderung senkt den Eigenanteil spürbar, ist aber an Fristen gebunden. 2026 war der Topf schneller leer als viele dachten: Die Registrierung startete im November 2025, am 10. Juli 2026 waren alle Kesseltausch-Mittel vergeben.[10]
| Position | 2026 (ausgeschöpft) | 2027 |
|---|---|---|
| Wärmepumpe (Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser) | max. 7.500 € | max. 5.000 € |
| Bonus Tiefenbohrung / Brunnen (Sole/Wasser oder Wasser/Wasser) | + 5.000 € | + 5.000 € |
| Bonus thermische Solaranlage | + 2.500 € | + 2.500 € |
| Begrenzung | max. 30 % der förderfähigen Kosten | EFH-Pauschale; Gesamtförderungen höchstens Investitionskosten. Kein 30-%-Deckel im Infoblatt genannt. |
2027 hat klimafreundliche oder hocheffiziente Fernwärme Vorrang, sofern technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen mit GWP 150–750 reduziert sich die ermittelte Förderung für Monoblockgeräte ≤ 50 kW und Splitgeräte ≤ 12 kW um 20 %. Alle Beträge sind Höchstbeträge unter technischen Voraussetzungen und Budgetvorbehalt.[13] Gesonderte soziale Zusatzförderung und alle fünf Infoblätter finden Sie im Report. Landesförderungen sind nicht eingerechnet.
Vorbereitung für den Förderstart am 4. Jänner 2027
- Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes laut Infoblatt 2027 bereithalten.[13]
- Antrag vor Umsetzung, Baubeginn, Lieferungen und Leistungen stellen; längstens bis 31. Dezember 2027 bei verfügbarem Budget. Ab Genehmigung neun Monate für Umsetzung und Endabrechnung.[13]
- Ein Angebot, das zu Heizlast, Wärmeverteilung und Aufstellort passt – dafür ist der kostenlose Heizungs-Check der erste Schritt.
Warum der Wärmepumpen-Markt 2025 eingebrochen ist
35.846 Heizungs-Wärmepumpen wurden 2025 in Österreich verkauft, um 21,86 % weniger als im Vorjahr.[3] Der Branchenverband Wärmepumpe Austria sieht die Hauptursache in der Förderlücke nach dem Aus der „Raus aus Öl“-Förderung Ende 2024.[4] Der Rückgang hat also nichts mit der Technik zu tun – in Ein- und Zweifamilienhäusern ist die Wärmepumpe mit 36,68 % bereits der häufigste Energieträger für die Heizung.[5]
| Erhebung | Stück 2025 | Veränderung zu 2024 |
|---|---|---|
| VÖK – alle Wärmepumpen im Heizungsbereich[2] | 36.100 | −21 % |
| Wärmepumpe Austria – Heizungs-Wärmepumpen[3] | 35.846 | −21,86 % |
Bereits 590.000 Haushalte in Österreich nutzen eine Wärmepumpe (Erhebung 2023/24).[6]
Welche Wärmepumpen wir verbauen
Die Karl Flanyek GmbH aus Stainz verbaut Wärmepumpen von Daikin, Buderus, NIBE und Solarfocus. Jede Anlage wird als Gesamtsystem geplant – abgestimmt auf Heizlast, Wärmeverteilung und Aufstellort. Was davon für Ihr Haus passt und was es konkret kostet, klären wir beim Vor-Ort-Termin.


Aus unserer Praxis
Erfahrungswerte aus eigenen Projekten
[INHALT FEHLT]: Praxisbericht: typische Projektkosten, Dauer, Besonderheiten
Hier folgen geprüfte Erfahrungswerte der Karl Flanyek GmbH aus eigenen Wärmepumpen-Projekten in der Steiermark. Bis dahin veröffentlichen wir an dieser Stelle bewusst keine Zahlen.
Häufige Fragen zu Wärmepumpen-Kosten
Was kostet eine Wärmepumpe in Österreich?
Eine Kostenspanne für Anschaffung und Einbau enthält der Heizungsmarkt-Report 2025/26 nicht. Luft/Wasser: [ZAHL FEHLT] bis [ZAHL FEHLT] Euro, Erdwärme: [ZAHL FEHLT] bis [ZAHL FEHLT] Euro. Die Werte werden nach redaktioneller Prüfung ergänzt.
Wie hoch war die Bundesförderung 2026 für eine Wärmepumpe?
Beim Kesseltausch im Ein- und Zweifamilienhaus maximal 7.500 Euro, plus bis zu 5.000 Euro Bonus für Tiefenbohrung oder Brunnen bei Erdwärme. Die Förderung war mit maximal 30 % der förderfähigen Kosten gedeckelt. Seit 10. Juli 2026 waren alle Mittel vergeben.
Gibt es 2027 wieder eine Förderung für die Wärmepumpe?
Laut Infoblatt Kesseltausch 2027 (Version 10/2026) sind im Ein-/Zweifamilienhaus regulär bis zu 5.000 Euro für eine Wärmepumpe möglich. Hinzu kommen gegebenenfalls bis zu 5.000 Euro für Tiefenbohrung oder Brunnen bei Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen und 2.500 Euro für eine thermische Solaranlage. Antragstellung ab 4. Jänner 2027, solange Budget vorhanden ist, längstens bis 31. Dezember 2027. Technische Kriterien, Fernwärmevorrang und gegebenenfalls GWP-Abschlag beachten.
Welche Wärmepumpe wird in Österreich am häufigsten verkauft?
Die Luft-Wärmepumpe. Laut Wärmepumpe Austria hatte sie 2025 einen Marktanteil von 84 %, Erdwärmepumpen (Sole/Wasser, Wasser/Wasser) kamen auf 14 %.
Was kann ich vor dem Förderstart schon vorbereiten?
Das Infoblatt Kesseltausch 2027 nennt für Ein-/Zweifamilienhäuser unter anderem ein Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes. Holen Sie Angebote ein, prüfen Sie die technischen Kriterien und stellen Sie den Antrag vor Umsetzung, Baubeginn, Lieferungen und Leistungen. Ab Genehmigung bleiben neun Monate für Umsetzung und Endabrechnung.
Welche Wärmepumpen verbaut die Karl Flanyek GmbH?
Wärmepumpen von Daikin, Buderus, NIBE und Solarfocus. Jede Wärmepumpe wird als Gesamtsystem geplant – abgestimmt auf Heizlast, Wärmeverteilung und Aufstellort.
Weiterlesen im Heizungsmarkt-Report
Zurück zur Übersicht: Heizungsmarkt Österreich 2026 – welche Heizung lohnt sich?
- Förderung 2027: Antragstellung ab 4. JännerNeue Pauschalen, Sanierungsboni und soziale Zusatzförderung laut Infoblättern Version 10/2026.Zusammenfassung im Report lesen
- Womit Österreichs Ein- und Zweifamilienhäuser heizenWärmepumpe 36,68 %, Erdgas 20,65 %, Pellets/Hackgut 13,68 % – die Statistik-Austria-Daten.Zusammenfassung im Report lesen
- Biomasse 2025: 23.246 neue BiomassefeuerungenDie Alternative zur Wärmepumpe – und warum die Steiermark mit Holz heizt.Zusammenfassung im Report lesen
Weitere Kapitel (in Vorbereitung)
- Kapitel 02Nach FreigabeLohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?Bis dahin: Zusammenfassung „Wärmepumpe“ im Report
- Kapitel 03Nach FreigabeWas kostet eine Pelletheizung?Bis dahin: Zusammenfassung „Biomasse“ im Report
- Kapitel 04Nach FreigabeWärmepumpe oder Pellets: der VergleichBis dahin: Zusammenfassung „Markt 2025“ im Report
- Kapitel 05Nach FreigabeFernwärme im Vergleich zu Wärmepumpe und BiomasseBis dahin: Zusammenfassung „Womit Österreich heizt“ im Report
- Kapitel 06Nach FreigabeWelche Förderungen gibt es für den Heizungstausch?Bis dahin: Zusammenfassung „Förderung 2026/27“ im Report
- Kapitel 07Nach FreigabeGas- oder Ölheizung ersetzen: was jetzt sinnvoll istBis dahin: Zusammenfassung „Gas & Öl“ im Report
Quellen
Redaktionsschluss 12. Oktober 2026
Marktdaten laut bereitgestelltem Report; Förderung 2027 ergänzt anhand der fünf bereitgestellten Infoblätter (Version 10/2026). Nicht unabhängig verifiziert. Quellen 1–12 entsprechen dem ursprünglichen Report; Quellen 13–17 ergänzen das Förderupdate vom 21. Oktober 2026. Zur Methodik
- [2]VÖK – Vereinigung Österreichischer Kessel- und Heizungsindustrie: Verkaufszahlen im Heizungsbereich 2025, präsentiert auf der Energiesparmesse Wels (Februar 2026); zitiert nach HLK, 02.03.2026. hlk.co.at (öffnet in neuem Tab)
- [3]Wärmepumpe Austria / Handwerk+Bau: Wärmepumpen-Marktübersicht 2026 (Heizungs-WP 35.846, −21,86 %; Brauchwasser-WP 9.483, +4,28 %; Luft 84 %, Erdwärme 14 %). handwerkundbau.at (öffnet in neuem Tab)
- [4]Wärmepumpe Austria: „Wärmepumpenmarkt unter Druck – Förderung als Schlüssel zur Marktbelebung“ (2025). waermepumpe-austria.at (öffnet in neuem Tab)
- [5]Statistik Austria: Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026, zitiert nach TGA, „Energieverbrauch im Wohnbau: Zwei Gebäudetypen, zwei Welten“ (2026). tga.at (öffnet in neuem Tab)
- [6]Statistik Austria: Energieeinsatz der Haushalte 2023/24, zitiert nach Österreichischer Biomasse-Verband, „Holz ist klare Nummer eins bei Österreichs Haushalten“ (2025). biomasseverband.at (öffnet in neuem Tab)
- [8]Sanierungsoffensive / KPC: Infoblatt Kesseltausch 2026 sowie Förderübersichten 2026 (Pauschalen, Boni, 30-%-Deckel, Vorrang Fernwärme). sanierungsoffensive.gv.at (öffnet in neuem Tab)
- [9]Der Standard: „Regierung fördert Dämmen und Heizungstausch 2027 mit 500 Millionen Euro“, 11.10.2026. derstandard.at (öffnet in neuem Tab)
- [10]BMLUK: „Sanierungsoffensive 2026: alle Fördermittel abgeholt“ (Presse, Juli 2026) und Themenseite Sanierung und Kesseltausch (Registrierungsende 10.07.2026). bmluk.gv.at (öffnet in neuem Tab)
- [11]BMLUK: „1,8 Milliarden Euro für Kesseltausch und Sanierungsbonus: Start der Sanierungsoffensive Neu“, 03.10.2025. bmluk.gv.at (öffnet in neuem Tab)
- [13]Sanierungsoffensive: Kesseltausch 2027, Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus. Version 10/2026, S. 1–4 sowie soziale Zusatzförderung S. 5–8. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)
Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr. Förderbedingungen ändern sich laufend – maßgeblich sind die jeweils aktuellen Richtlinien der Fördergeber.