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Heizungsmarkt-Report Österreich 2025/26

Heizungsmarkt Österreich 2026: Welche Heizung lohnt sich?

Wärmepumpe, Biomasse, Förderung: die wichtigsten Zahlen und Fakten für alle, die in den nächsten Jahren ihre Heizung tauschen möchten. Jede Zahl mit ihrer Quelle.

Stand: Oktober 2026Verfasst von Ferdinand Ruppert, Geschäftsführer, Karl Flanyek GmbHFachlich geprüft von [INHALT FEHLT]: Name und Funktion der fachlichen PrüfungVeröffentlicht am · Datenstand des Reports: Redaktionsschluss
Titelseite des Heizungsmarkt-Reports Österreich
Den vollständigen Report gibt es nach einer Beratungsanfrage kostenlos als PDF.
verkaufte Heizungen 2025
92.500
meistverkauftes System
Nr. 1 Wärmepumpe
neue Förderanträge Kesseltausch ab
2.11.2026

Das Wichtigste in fünf Antworten

Kurzantworten

01Wie viele Heizungen wurden 2025 in Österreich verkauft?
Laut VÖK rund 92.500 Heizungsanlagen – um 11 % weniger als 2024. Hauptgrund laut Branche: 2025 gab es keine Kesseltausch-Förderung des Bundes.
02Welches Heizsystem ist in Österreich die Nummer 1?
Die Wärmepumpe. Sie war 2025 erneut das meistverkaufte Heizsystem (36.100 Stück laut VÖK) und ist in Ein- und Zweifamilienhäusern mit 36,68 % bereits der häufigste Energieträger für die Heizung.
03Wie wichtig ist Biomasse in der Steiermark?
Sehr wichtig: 2025 wurden in der Steiermark 5.286 Biomassekessel bis 100 kW errichtet. Bei Stückholz-Pellets-Kombikesseln ist die Steiermark mit 1.072 Anlagen österreichweit die Nummer 1.
04Ab wann gibt es wieder eine Förderung für den Heizungstausch?
Laut den bereitgestellten Infoblättern (Version 10/2026) sind Anträge ab 4. Jänner 2027 möglich, solange Budget vorhanden ist, längstens bis 31. Dezember 2027. Beim Kesseltausch im Ein-/Zweifamilienhaus betragen die regulären Höchstpauschalen 5.000 Euro für Wärmepumpen, 6.000 Euro für Holzzentralheizungen und 4.000 Euro für Nah-/Fernwärme. Voraussetzungen und Boni sind im jeweiligen Infoblatt geregelt.
05Muss ich meine bestehende Öl- oder Gasheizung tauschen?
Nein. Für bestehende Öl- und Gasheizungen gibt es keine gesetzliche Tauschpflicht. Im Neubau sind fossile Heizungen in Österreich aber nicht mehr erlaubt.

Vorwort

„Eine neue Heizung ist eine Entscheidung für die nächsten 20 Jahre. Umso wichtiger ist es, sie auf Basis von Fakten zu treffen – und nicht auf Basis von Bauchgefühl, Stammtisch oder Werbeversprechen.“

Deshalb wurden im Report die aktuellsten verfügbaren Zahlen zum österreichischen Heizungsmarkt zusammengetragen: offizielle Verkaufszahlen der Industrie, die Biomasse-Heizungserhebung der Landwirtschaftskammer, Daten der Statistik Austria und der aktuelle Stand der Bundesförderung. Der Schwerpunkt liegt auf den beiden Technologien, die Flanyek für die meisten Häuser in der Region empfiehlt: Wärmepumpe und Biomasse. Gas und Öl folgen der Vollständigkeit halber am Ende.

Seit 1929 plant und baut Flanyek Heizungen in der Weststeiermark – heute in vierter Generation. 1929 gegründet in Stainz, vertrauen über 10.000 Kundinnen und Kunden auf Flanyek bei Heizung, Bad und Service.[1]

Der Markt 2025 auf einen Blick

Wärmepumpe bleibt die Nummer 1.

Insgesamt wurden 2025 in Österreich rund 92.500 Heizungsanlagen verkauft – um 11 % weniger als 2024. Hauptgrund laut Branche: 2025 gab es keine Kesseltausch-Förderung des Bundes. Trotzdem war die Wärmepumpe erneut das meistverkaufte Heizsystem.[2]

Verkaufte Heizungsanlagen in Österreich 2025Veränderung zu 2024. Quelle: VÖK, Pressekonferenz Energiesparmesse Wels, Februar 2026.[2]
HeizsystemVerkauft 2025Veränderung zu 2024
Wärmepumpen36.100−21 %
Gasheizungen31.900+14 %
Holzheizungen (Pellets, Hackgut, Stückholz)23.500−19 %
Ölkessel1.100+19 %
Gesamt laut Reportrund 92.500−11 %

Redaktioneller Hinweis: Die vier Zeilen dieser Tabelle ergeben zusammen 92.600 Anlagen, der Report nennt als Gesamtzahl rund 92.500. Wir geben beide Werte unverändert wieder und haben die Abweichung nicht bereinigt. [KLÄRUNG OFFEN] Mehr in der Methodik

  • 64 % der 2025 verkauften Heizungen waren erneuerbar (Wärmepumpe + Holz: 59.600 von 92.500).[2] Die 64 % sind laut Report eine eigene Berechnung auf Basis der VÖK-Zahlen.
  • 83 % der verkauften Wärmepumpen sind Luft-/Wasser-Wärmepumpen.[2]
  • 80 % der verkauften Holzheizungen sind Pelletsheizungen.[2]
  • Solarthermie und Photovoltaik verzeichneten 2025 laut VÖK Rückgänge von 20–30 %.

Wärmepumpe · Absatz 2025

35.846 Heizungs-Wärmepumpen wurden 2025 in Österreich verkauft.

Das sind um 21,86 % weniger als im Vorjahr – eine deutliche Marktkorrektur nach den Rekordjahren. Der Branchenverband Wärmepumpe Austria sieht die Hauptursache in der Förderlücke: Nach dem Aus der „Raus aus Öl“-Förderung Ende 2024 waren viele Projekte verunsichert oder verzögert.[3][4]

84 %

Marktanteil Luft-Wärmepumpen – die mit Abstand häufigste Bauart.[3]

14 %

Marktanteil Erdwärmepumpen (Sole/Wasser, Wasser/Wasser).[3]

+4,3 %

Brauchwasser-Wärmepumpen legten 2025 auf 9.483 Geräte zu.[3]

Anmerkung laut Report: Abweichung zum VÖK-Wert (36.100) durch unterschiedliche Erhebungsmethodik.

Was das für Sie bedeutet

Die Förderlage beeinflusst die Nachfrage. Laut den neuen Infoblättern startet die Antragstellung am 4. Jänner 2027. Wer jetzt plant, kann Unterlagen und technische Voraussetzungen rechtzeitig klären.

Vertiefung: Was kostet eine Wärmepumpe in Österreich?

Wärmepumpe · Bestand

Mehr als jedes dritte Einfamilienhaus heizt mit Wärmepumpe.

Laut Statistik Austria (Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026) ist die Wärmepumpe in Ein- und Zweifamilienhäusern bereits der häufigste Energieträger für die Heizung – und auch bei der Warmwasserbereitung liegt sie mit 43,75 % vorne.[5]

Womit heizen Ein- und Zweifamilienhäuser?Auswahl der fünf häufigsten Energieträger. Quelle: Statistik Austria, zitiert nach TGA.[5]
EnergieträgerAnteil
Wärmepumpe36,68 %
Erdgas20,65 %
Pellets / Hackgut13,68 %
Heizöl8,97 %
Fernwärme7,43 %
  • 590.000 Haushalte in Österreich nutzen bereits eine Wärmepumpe (Erhebung 2023/24).[6]
  • Die Bundesförderung 2026 betrug maximal 7.500 € für eine Wärmepumpe beim Kesseltausch – plus bis zu 5.000 € Bohrbonus bei Erdwärme.[8] Diese Mittel sind seit 10. Juli 2026 vergeben; siehe Förderung 2026/27.

Wärmepumpen-Partner von Flanyek: Daikin, Buderus, NIBE, Solarfocus. Jede Wärmepumpe wird als Gesamtsystem geplant – abgestimmt auf Heizlast, Wärmeverteilung und Aufstellort.

Biomasse · Absatz 2025

23.246 Biomassefeuerungen wurden 2025 in Österreich neu errichtet.

Mit einer Gesamtleistung von 720 MW. Gegenüber dem Rekordjahr 2024 (31.167 Anlagen) ist das ein Rückgang von 25 % – auch hier wirkte die fehlende Bundesförderung. Ein Segment wuchs trotzdem kräftig: Stückholz-Pellets-Kombikessel (+19,5 %).[7]

Biomassekessel bis 100 kW (22.667 Anlagen)Quelle: LK Niederösterreich, Biomasse-Heizungserhebung 2025 (April 2026), Daten von 30 Hersteller- und Vertriebsfirmen.[7]
KesseltypAnteilAnlagen
Pelletskessel62,8 %14.221
Stückholz-Pellets-Kombikessel16,8 %3.811
Hackgutkessel10,4 %2.362
Stückholzkessel10,0 %2.273
  • 17 kW durchschnittliche Leistung eines Pelletskessels bis 30 kW – typisch fürs Einfamilienhaus.[7]
  • 43 kW durchschnittliche Leistung neuer Hackgutanlagen bis 100 kW.[7]
  • +17 % mehr Hackgut-Großanlagen über 100 kW (431 Anlagen) für Gemeinden, Gewerbe und Nahwärme.[7]

Biomasse · Fokus Steiermark

Die Steiermark heizt mit Holz.

5.286 Biomassekessel bis 100 kW wurden 2025 in der Steiermark errichtet. Bei den Stückholz-Pellets-Kombikesseln ist die Steiermark mit 1.072 Anlagen sogar österreichweit die Nummer 1 – vor Niederösterreich (997) und Oberösterreich (724).[7]

Steiermark 2025 · Kessel bis 100 kWQuelle: LK Niederösterreich, Bundesländertabellen.[7] Summe und Anteile laut Report: eigene Berechnung.
KesseltypAnlagenAnteil Österreich
Pelletskessel3.16022,2 %
Stückholz-Pellets-Kombikessel (Platz 1 in Österreich)1.07228,1 %
Hackgutkessel54523,1 %
Stückholzkessel50922,4 %
Gesamt Steiermark5.28623,3 %
  • 43 % der Raumwärme in Österreichs Haushalten stammt aus Holzbrennstoffen – Holz ist damit der wichtigste Energieträger zum Heizen (Statistik Austria 2023/24).[6]
  • Die maximale Bundesförderung 2026 für eine Holzzentralheizung betrug 8.500 € – mehr als für jedes andere System.[8]

Biomasse-Partner von Flanyek: ETA Heiztechnik aus Hofkirchen an der Trattnach (Oberösterreich) – ein österreichischer Hersteller von Pellets-, Hackgut- und Stückholzkesseln.

Förderupdate · 21. Oktober 2026 · Infoblätter Version 10/2026

Sanierungsoffensive 2027: Beträge, Boni und Voraussetzungen.

Förderupdate 2027 · Infoblätter Version 10/2026

Diese Ergänzung aktualisiert den Online-Report. Antragstellung laut den fünf Infoblättern ab 4. Jänner 2027, solange Budget vorhanden ist, längstens bis 31. Dezember 2027. Der frühere Termin „2. November 2026“ im ursprünglichen Report ist damit ersetzt.

Alle Beträge sind Höchstbeträge, keine Förderzusage. Antrag rechtzeitig vor Umsetzung stellen: Bei EFH vor Umsetzung, Baubeginn, Lieferungen und Leistungen; bei MGW/GBV vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung bzw. dem früheren Vorhabenbeginn. Die genauen Ausnahmen und technischen Kriterien stehen im jeweiligen Infoblatt. Beim Kesseltausch EFH bleiben ab Genehmigung neun Monate für Umsetzung und Endabrechnung.

[13][14][15][16][17]
Kesseltausch: Ein-/Zweifamilienhaus und Reihenhaus[13]
MaßnahmeMaximal 2027
Wärmepumpe (Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser)5.000 €
Holzzentralheizung (Pellets, Hackgut, Stückholz)6.000 €
Klimafreundliche oder hocheffiziente Nah-/Fernwärme4.000 €
Bonus thermische Solaranlage+ 2.500 €
Bonus Tiefenbohrung/Brunnen bei Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe+ 5.000 €

Für Privatpersonen beim Ersatz eines fossilen Heizsystems (einschließlich Elektrospeicheröfen). Fernwärme hat Vorrang, sofern technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen mit GWP 150–750 wird die ermittelte Förderung für Monoblockgeräte ≤ 50 kW und Splitgeräte ≤ 12 kW um 20 % reduziert. Das Infoblatt nennt für die reguläre EFH-Pauschale keinen 30-%-Deckel; die frühere 2026-Regel darf nicht übernommen werden. Sämtliche Förderungen zusammen dürfen die Investitionskosten nicht übersteigen.

Kesseltausch: Mehrgeschossiger Wohnbau und Reihenhausanlagen[14]
MaßnahmeMaximal 2027
Anlage bis 50 kW: Fernwärme / Wärmepumpe / Holzheizung4.000 € / 5.000 € / 6.000 €
Leistungsanteil über 50 bis 100 kW: alle drei Systeme+ 100 €/kW
Leistungsanteil über 100 kW: Fernwärme / Wärmepumpe+ 100 €/kW
Leistungsanteil über 100 kW: Holzheizung+ 120 €/kW
Zentralisierung: tatsächlich angeschlossene Wohneinheit2.000 €
Zentralisierung: vorbereiteter Wohnungsanschluss1.000 €
Bonus thermische Solaranlage+ 400 €/m²
Bonus Tiefenbohrung/Brunnen bei Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe+ 100 €/kW
Einzelwohnung: Anschluss an klimafreundliches Zentralheizungssystem2.000 €

Für Gebäude ab drei Wohneinheiten bzw. die gesamte Reihenhausanlage. Maximal 30 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten bei der Gesamtanlage; beim Einzelwohnungsanschluss maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten. Leistungszuschläge gelten nur für die jeweiligen zusätzlichen kW, nicht für die gesamte Anlagenleistung. Technische Voraussetzungen und GWP-Abschlag laut Infoblatt beachten.

Sanierungsbonus: Ein-/Zweifamilienhaus und Reihenhaus[15]
MaßnahmeMaximal 2027
Einzelbauteilsanierung (eine Maßnahme)4.000 €
Außenverschattung beim Fenstertausch+ 1.000 €
Teilsanierung: Heizwärmebedarf mindestens 40 % reduzieren10.000 €
Umfassende Sanierung – guter Standard15.000 €
Umfassende Sanierung – klimaaktiv20.000 €

Für Privatpersonen und Gebäude älter als 15 Jahre (Baubewilligung). Maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten; die Sanierungsvarianten sind keine addierbaren Einzelboni. Technische Mindestanforderungen und Nachweise laut Infoblatt sind erforderlich. Ein Heizungstausch ist separat zu beantragen.

Sanierungsbonus: Mehrgeschossiger Wohnbau und Einzelwohnungen[16]
MaßnahmeMaximal 2027
Umfassende Fenstersanierung2.500 € pro Wohnung
Umfassende Sanierung – guter Standard100 €/m² Wohnnutzfläche
Umfassende Sanierung – klimaaktiv150 €/m² Wohnnutzfläche
Bonus fassadengebundene Begrünung+ 150 €/m² Begrünung
Bonus bodengebundene Begrünung+ 100 €/m² Begrünung
Bonus begrünte Dachfläche+ 25 €/m² Begrünung
Einzelwohnung: Fenstertausch2.000 €
Einzelwohnung: Außenverschattung beim Fenstertausch+ 500 €

Gesamtgebäude: maximal 30 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten und 4,5 Mio. € pro Projekt. Einzelwohnung: maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten, Austausch mindestens 75 % der Fenster oder Fensterflächen. Gebäude müssen älter als 15 Jahre sein; für die umfassenden Varianten gelten zusätzliche Energiekennzahlen laut Infoblatt.

Sanierungsbonus: Gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV)[17]
MaßnahmeMaximal 2027
Umfassende Sanierung – guter Standard100 €/m² Wohnnutzfläche
Umfassende Sanierung – klimaaktiv150 €/m² Wohnnutzfläche
Förderungsobergrenze pro Projekt4,5 Mio. €

Für Gebäude ab drei getrennten Wohneinheiten, zu 100 % im Eigentum einer gemeinnützigen Bauvereinigung, älter als 15 Jahre. Maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten; als Kostenbasis nennt das Infoblatt Netto-Kosten für Material, Planung und Montage. Die erforderlichen energetischen Standards sind nachzuweisen.

Soziale Zusatzförderung: gesonderte Obergrenzen, nicht zusätzlich aufaddieren

Vorbehalt: Diese Regelungen stehen laut Infoblättern unter der Genehmigung des österreichischen Klima-Sozialplans durch die Europäische Kommission. Beträge und Bedingungen können sich bis zum Aktionsstart ändern. Erforderlich ist ein bei Antragstellung gültiger OBS-Bescheid nach dem Energiearmuts-Definitions-Gesetz; „förderungswürdig“ und „einkommensschwach“ sind unterschiedliche Kategorien. Nur für Privatpersonen und unter den gesonderten Voraussetzungen der Infoblätter.

  • Kesseltausch EFH – förderungswürdige Haushalte: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten, begrenzt auf 6.000 € für Fernwärme, 7.500 € für Wärmepumpen bzw. 9.000 € für Holzzentralheizungen. Solarbonus bis 2.500 €, Tiefenbohrung/Brunnen bis 5.000 €; GWP-Abschlag beachten.[13]
  • Kesseltausch EFH – einkommensschwache Haushalte: bis zu 100 %, begrenzt auf 28.469 € für Fernwärme, 29.615 € für Luft/Wasser-Wärmepumpen, 39.480 € für Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen, 36.180 € für Pellets-/Hackgutkessel und 30.055 € für Stückholzkessel.[13]
  • Kesseltausch MGW – Einzelwohnungsanschluss: bis zu 100 %, maximal 3.000 € für förderungswürdige bzw. 6.000 € für einkommensschwache Haushalte.[14]
  • Sanierungsbonus MGW – Fenstertausch in Einzelwohnungen: bis zu 100 %, maximal 6.000 € für förderungswürdige Haushalte (gegebenenfalls + 500 € Außenverschattung) bzw. 16.000 € für einkommensschwache Haushalte.[16]

Quellen: die fünf vom Betreiber bereitgestellten Infoblätter, Version 10/2026. Aktuelle Verfügbarkeit und individuelle Förderfähigkeit bei der Förderstelle prüfen. Landesförderungen sind hier nicht eingerechnet. Auch die Download-Ausgabe des Marktreports wurde durch die aktualisierte, vom Betreiber bereitgestellte PDF mit den Förderzahlen 2027 ersetzt.

Achtung: Der Topf 2026 war in wenigen Monaten leer.

Die Registrierung für die Sanierungsoffensive 2026 startete im November 2025. Am 10. Juli 2026 waren alle Kesseltausch-Mittel vergeben – seither waren keine neuen Anträge mehr möglich.[10] Rund 53.000 Haushalte steigen mit dieser Förderung von Öl und Gas um.[10]

Was Sie schon jetzt vorbereiten können

Für den Kesseltausch im Ein-/Zweifamilienhaus nennt das Infoblatt 2027 unter anderem ein Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes. Klären Sie die technischen Voraussetzungen, holen Sie Angebote ein und stellen Sie den Antrag rechtzeitig vor Umsetzung. Die vollständige Unterlagenliste finden Sie im Infoblatt.[13]

Zur Orientierung: Bundesförderung Kesseltausch 2026 (Ein-/Zweifamilienhaus)Historische Werte 2026 – Mittel seit 10. Juli 2026 ausgeschöpft. Keine Aussage über 2027.[8]
Neues HeizsystemMaximal 2026
Holzzentralheizung (Pellets, Hackgut, Stückholz)8.500 €
Wärmepumpe (Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser)7.500 €
Nah-/Fernwärmeanschluss6.500 €
Bonus Tiefenbohrung / Brunnen (Erdwärmepumpe)+ 5.000 €
Bonus thermische Solaranlage+ 2.500 €

Die historische Förderung 2026 war gedeckelt mit max. 30 % der förderfähigen Kosten.[8] Die 2027-Beträge und abweichenden Regeln stehen im Förderupdate oben. Aktuelle Bedingungen auf sanierungsoffensive.gv.at prüfen.

Gas & Öl

Fossile Heizungen: Was Sie wissen sollten.

2025 legten Gasheizungen (+14 %) und Ölkessel (+19 %) beim Absatz zu – auf niedrigem Niveau bei Öl. Gleichzeitig ist der rechtliche Rahmen klar: Im Neubau sind fossile Heizungen in Österreich nicht mehr erlaubt.[2][12]

  • Gasheizungen 2025: 31.900 verkaufte Anlagen (+14 % zu 2024). Mehr als 20 % der Haushalte heizen primär mit Gas.[2][6]
  • Ölkessel 2025: 1.100 verkaufte Kessel (+19 % zu 2024). Der Anteil der Haushalte, die primär mit Öl heizen, ist bis 2023/24 auf 11 % gesunken.[2][6]

Rechtslage im Überblick

  1. 2020

    Das Ölkesseleinbauverbotsgesetz verbietet zentrale Öl- und Kohleheizungen in neu errichteten Gebäuden.[12]

  2. 2024

    Mit dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (in Kraft seit 29.02.2024) ist in neuen Gebäuden jede Heizung unzulässig, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden kann – also auch Gas.[12]

  3. Bestand

    Für bestehende Öl- und Gasheizungen gibt es keine gesetzliche Tauschpflicht. Der Umstieg auf erneuerbare Systeme wird über die Kesseltausch-Förderung unterstützt.[8][12]

Service für bestehende Gas- und Ölanlagen: Für Gasthermen und Ölkessel setzt Flanyek auf Buderus. Die Techniker warten und reparieren bestehende Anlagen – und beraten, wann sich der Umstieg lohnt.

Heizungs-Check

Ist Ihre Heizung reif für den Tausch?

Kreuzen Sie an, was auf Ihr Haus zutrifft. Ab drei Kreuzen lohnt sich ein unverbindliches Beratungsgespräch – idealerweise vor dem Förderstart am 4. Jänner 2027. Ihre Auswahl wird nicht gespeichert oder übertragen.

Checkliste Heizungstausch

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Alle Kapitel des Reports

Jedes Kapitel beantwortet eine konkrete Frage. Bereits erschienen ist das erste Kapitel; die übrigen folgen nach redaktioneller Freigabe und verweisen bis dahin auf die passende Zusammenfassung auf dieser Seite.

  1. Kapitel 01ErschienenWas kostet eine Wärmepumpe in Österreich?Kapitel lesen
  2. Kapitel 02Nach FreigabeLohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?Bis dahin: Zusammenfassung „Wärmepumpe“ im Report
  3. Kapitel 03Nach FreigabeWas kostet eine Pelletheizung?Bis dahin: Zusammenfassung „Biomasse“ im Report
  4. Kapitel 04Nach FreigabeWärmepumpe oder Pellets: der VergleichBis dahin: Zusammenfassung „Markt 2025“ im Report
  5. Kapitel 05Nach FreigabeFernwärme im Vergleich zu Wärmepumpe und BiomasseBis dahin: Zusammenfassung „Womit Österreich heizt“ im Report
  6. Kapitel 06Nach FreigabeWelche Förderungen gibt es für den Heizungstausch?Bis dahin: Zusammenfassung „Förderung 2026/27“ im Report
  7. Kapitel 07Nach FreigabeGas- oder Ölheizung ersetzen: was jetzt sinnvoll istBis dahin: Zusammenfassung „Gas & Öl“ im Report

Quellen

Redaktionsschluss 12. Oktober 2026

Marktdaten laut bereitgestelltem Report; Förderung 2027 ergänzt anhand der fünf bereitgestellten Infoblätter (Version 10/2026). Nicht unabhängig verifiziert. Quellen 1–12 entsprechen dem ursprünglichen Report; Quellen 13–17 ergänzen das Förderupdate vom 21. Oktober 2026. Zur Methodik

  1. [1]Karl Flanyek GmbH www.flanyek.at (öffnet in neuem Tab)
  2. [2]VÖK – Vereinigung Österreichischer Kessel- und Heizungsindustrie: Verkaufszahlen im Heizungsbereich 2025, präsentiert auf der Energiesparmesse Wels (Februar 2026); zitiert nach HLK, 02.03.2026. hlk.co.at (öffnet in neuem Tab)
  3. [3]Wärmepumpe Austria / Handwerk+Bau: Wärmepumpen-Marktübersicht 2026 (Heizungs-WP 35.846, −21,86 %; Brauchwasser-WP 9.483, +4,28 %; Luft 84 %, Erdwärme 14 %). handwerkundbau.at (öffnet in neuem Tab)
  4. [4]Wärmepumpe Austria: „Wärmepumpenmarkt unter Druck – Förderung als Schlüssel zur Marktbelebung“ (2025). waermepumpe-austria.at (öffnet in neuem Tab)
  5. [5]Statistik Austria: Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026, zitiert nach TGA, „Energieverbrauch im Wohnbau: Zwei Gebäudetypen, zwei Welten“ (2026). tga.at (öffnet in neuem Tab)
  6. [6]Statistik Austria: Energieeinsatz der Haushalte 2023/24, zitiert nach Österreichischer Biomasse-Verband, „Holz ist klare Nummer eins bei Österreichs Haushalten“ (2025). biomasseverband.at (öffnet in neuem Tab)
  7. [7]Landwirtschaftskammer Niederösterreich: Biomasse-Heizungserhebung 2025, St. Pölten, April 2026 (Haneder, Muck). noe.lko.at (öffnet in neuem Tab)
  8. [8]Sanierungsoffensive / KPC: Infoblatt Kesseltausch 2026 sowie Förderübersichten 2026 (Pauschalen, Boni, 30-%-Deckel, Vorrang Fernwärme). sanierungsoffensive.gv.at (öffnet in neuem Tab)
  9. [9]Der Standard: „Regierung fördert Dämmen und Heizungstausch 2027 mit 500 Millionen Euro“, 11.10.2026. derstandard.at (öffnet in neuem Tab)
  10. [10]BMLUK: „Sanierungsoffensive 2026: alle Fördermittel abgeholt“ (Presse, Juli 2026) und Themenseite Sanierung und Kesseltausch (Registrierungsende 10.07.2026). bmluk.gv.at (öffnet in neuem Tab)
  11. [11]BMLUK: „1,8 Milliarden Euro für Kesseltausch und Sanierungsbonus: Start der Sanierungsoffensive Neu“, 03.10.2025. bmluk.gv.at (öffnet in neuem Tab)
  12. [12]oesterreich.gv.at / WKO: Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG), BGBl. I Nr. 8/2024, in Kraft seit 29.02.2024; Ölkesseleinbauverbotsgesetz (ÖKEVG 2019). oesterreich.gv.at · wko.at/wirinstallateure (öffnet in neuem Tab)
  13. [13]Sanierungsoffensive: Kesseltausch 2027, Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus. Version 10/2026, S. 1–4 sowie soziale Zusatzförderung S. 5–8. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)
  14. [14]Sanierungsoffensive: Kesseltausch 2027, mehrgeschossiger Wohnbau/Reihenhausanlage. Version 10/2026, insbesondere S. 6, 8 und 10. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)
  15. [15]Sanierungsoffensive: Sanierungsbonus 2027, Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus. Version 10/2026, insbesondere S. 5 und 7. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)
  16. [16]Sanierungsoffensive: Sanierungsbonus 2027, mehrgeschossiger Wohnbau/Reihenhausanlage. Version 10/2026, insbesondere S. 6, 8 und 10. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)
  17. [17]Sanierungsoffensive: Sanierungsbonus für gemeinnützige Bauvereinigungen 2027. Version 10/2026, insbesondere S. 1–3. Vom Betreiber bereitgestellt. Infoblatt (PDF) (öffnet in neuem Tab)

Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr. Förderbedingungen ändern sich laufend – maßgeblich sind die jeweils aktuellen Richtlinien der Fördergeber.

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